Review

Reviews 8.0

KROKUS

Dirty Dynamite

Ausgabe: RH 310

Sony (45:07)

Gekleckert wurde in der langen Karriere von KROKUS eher selten, denn Klotzen steht den Herrschaften einfach viel besser. Und so ist es irgendwie konsequent, dass sich die Schweizer Hardrock-Legende einen geradezu legendären Aufnahmetempel für ihr 17. Studioalbum ausgesucht hat: Die Abbey Road Studios mussten es sein. Hat sicher ´ne hübsche Stange Geld gekostet, hat sich aber definitiv gelohnt, schließlich ist der Sound absolut erstklassig und authentisch. Er klingt nicht hübsch herausgeputzt, diese Platte stinkt nach Schweiß, Sex, Bier und kaltem Zigarettenrauch. Man fühlt sich, als würde man in den Siebzigern bei AC/DC im Proberaum sitzen und den Jungs dabei zuhören, wie sie ihre Licks aus den Gitarren zaubern. Chris von Rohr, der „Dirty Dynamite“ produziert hat, weiß eben, wie KROKUS klingen müssen.

Passend dazu atmen die Songs den Spirit früherer Tage. Blues, Rock´n´Roll, Heavy Metal - alles da. Und dazu reihenweise Hits: ´Let The Good Times Roll´, ´Better Than Sex´, ´Yellow Mary´, ´Bailout Blues´, ´Rattlesnake Rumble´ - alles Volltreffer. Da stört es auch nicht, dass sich der eine oder andere Füller eingeschlichen hat und mancher Text so platt wie Holland ist. KROKUS dürfen das. Rock´n´Roll, Alter!

Autor:
Frank Albrecht

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