Review

Reviews 8.0

KINGCROW

Eidos

Ausgabe: RH 339

Sensory/Alive (62:07)
Fast 20 Jahre haben KINGCROW gebraucht, bis der kreative Knoten endlich geplatzt ist. Nach fünf Alben, auf denen sie bei aller technischen Brillanz und kompositorischen Originalität nie hundertprozentig überzeugen konnten, weil die Hooklines fast schon chronisch schwächelten, gelingt den Italienern mit „Eidos“ ein auch melodisch überzeugendes, phasenweise düsteres Sahnewerk. Tool, Karnivool, Opeth und im Titelsong sogar späte Savatage treffen auf Porcupine Tree/Steven Wilson, dezente Postrock-Vibes sowie den Edelpop-Prog des Alan Parsons Project, und trotz der zahlreichen Querverweise klingen KINGCROW vor allem nach sich selbst. Ein frisches, abenteuerlustiges, atmosphärisches Album, das qualitätsbewusste Progheads alleine schon wegen seiner absolut klischeefreien Songaufbauten antesten sollten.

Autor:
Michael Rensen

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