Review

Reviews 4.5
Doom Metal Hardcore

KAVRALA

Rituals II

Label: Hand Of Doom/Broken Silence
Dauer: 18:13
Ausgabe: RH 379

Man soll sich ja bemühen, in allem das Gute zu sehen. Nun denn: Die Promo dieser EP ist schick verpackt in einen naturbelassenen, braunen Pappschuber mit Flachsband drum herum. Das war´s, ansonsten bietet der Mix aus Sludge, Hardcore, Noise und Doom genau das inkohärente, verstiegene Gestümper, das die Post-Gedöns-Abteilung allzu oft mit Progressivität oder Tiefe verwechselt. Schon das ereignislose Intro, das aber knapp zwei Minuten Spielzeit (einer EP wohlgemerkt) kostet, ist schlicht prätentiöser Quark - und dann kommt, was kommen muss. Akkordflächen, Kriechtempo, Gebolze und Geschrei, im Einzelnen durchaus immer wieder mal gelungen, werden unverbunden aneinandergereiht und textlich mit (wohl immerhin authentischer) Seelenpein des Sängers unterfüttert. Heraus kommen Motivreihen, die keine Songs ergeben wollen. Da aber ungelenkes Gestolper dieser Art unleugbar viele Fans hat, ist der Rezensent vielleicht auch einfach ignorant oder zu alt ist für den Scheiß.

Autor:
Hendrik Lukas

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