Review

Reviews 4.5

KARDINAL SIN

Victorious

Ausgabe: RH 372

Massacre/Soulfood (56:14)
Schwedischer Keyboard-Metal von der Stange: Rough Diamond benannten sich nach einem Album um, als ihnen einfiel, etwas ganz Besonderes machen und an Bombast zulegen zu können, woraufhin dann ein gesichtsloses Debüt unter dem Namen KARDINAL SIN entstand, dessen Scharte „Victorious“ nun nicht auswetzt. So bewusst wie Sabaton setzt die Band zwar nicht auf Pathos und Kitsch, doch bereits Titel wie ´Patria´ oder ´Bonaparte´ sprechen Bände über das Selbstverständnis von Danne Wikerman und seinen Plastiksoldaten. Der Sänger würde mit seinem einfältigen Trällern eine gute Figur in jeder Casting-Show machen und wirkt besonders unaufrichtig, wenn er den harten Mann markiert. Apropos hart: Wenn ein Sextett so labbrig klingt, kann das nur gewollt sein, und obgleich die Gitarren noch im Vordergrund stehen, ist das hier nichts weniger als verkappter Schlager, der hinter den erwähnten Stars schunkelt.

Autor:
Andreas Schiffmann

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