Review

Reviews 6.0

JOHN 5

Requiem

Ausgabe: RH 255

(43:02)

Dass JOHN 5 alias John Lowery technisch äußerst beschlagen ist und viel mehr draufhat, als er einst bei Marilyn Manson zeigen konnte, dürfte sich inzwischen rumgesprochen haben. Über die Qualitäten seiner inzwischen vier Soloalben ist man sich indes nicht einig. Ideen hat der Mann, keine Frage, und das ist auch auf „Requiem“ unverkennbar. Doch leider konzentriert sich Lowery viel zu oft auf Skalen, wo vielleicht ein paar zusätzliche Melodien für einen Tacken Unverwechselbarkeit gesorgt hätten. Und die Tatsache, dass Johnnyboy immer mal wieder mit dem Banjo ein paar Bluegrass-Vibes auftischt, ist inzwischen auch keine Sensation mehr. Viele der zehn Songs sind auf Dauer einfach nicht abwechslungsreich und einprägsam genug. So zieht Lowery sogar Instrumental-Fans irgendwann den Zahn und bestätigt damit leider viele Klischees und Vorurteile, die Soloalben von Gitarristen nun mal anhängen.

Autor:
Mike Borrink
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