Review

Reviews 7.5

JAMES CHRISTIAN

Lay It All On Me

Ausgabe: RH 315

Frontiers/Soulfood (45:29)

Frontiers Records haben seit Jahren ein Quasi-Monopol auf Outputs in die Jahre gekommener AOR-Legenden und Solo-Exkurse bzw. begrenzt sinnvolle Projekte gelangweilter Plüsch-Koryphäen. Neben einigen Perlen regiert dabei oft der Durchschnitt. JAMES CHRISTIAN erfüllt sämtliche Frontiers-Einstellungskriterien (semitoller Status als House-Of-Lords-Sänger, Gelegenheits-Solokünstler, viel Tagesfreizeit, Ehemann von Coca-Cola-One-Hit-Wonder Robin Beck), liefert jedoch überraschend eines der Highlights der aktuellen Label-Diskografie.

„Lay It All On Me“ spendiert gleich einen ganzen Sack schicker Hooks zwischen professioneller Routine und echtem Herzblut, nicht zu vergessen bestes lyrisches Genrefutter („You are looking so fine, you give a blind man a heart attack“ und so). Zudem hat der Kerl eine angenehme, leicht angeraute Stimme und ein Gespür für Theatralik. Manchen Songs geht im dritten Durchlauf etwas die Luft aus, die Dreiviertelstunde ist aber klar überm Durchschnitt. Lasst euch von den Anspieltipps ´She´s All The Rage´ und ´Sacred Heart´ überzeugen.

Autor:
Jan Jaedike

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