Review

Reviews 8.0

JAG PANZER

The Scourge Of The Light

Ausgabe: RH 286

Steamhammer/SPV (48:51)

Seitdem der Colorado-Trupp JAG PANZER nicht mehr auf schnörkellosen, straighten und harten Power Metal setzt, also seit ungefähr 1986, ist er bekanntlich immer dann am besten, wenn er episch und erhaben das Melodien-Füllhorn öffnet. Das ist auf „The Scourge Of The Light“, dem ersten Album seit sechseinhalb Jahren, nicht anders: Hätte die Band aus dem kleinen Hit ´Call To Arms´, der Hymne ´Overlord´, dem ausladenden Abschluss ´The Book Of Kells´ sowie den beiden extrem Titan-Force-lastigen ´Union´ und ´The Setting Of The Sun´ eine EP gebastelt, man spräche - auch aufgrund der nach wie vor unnachahmlichen Vocals von Harry Conklin - tatsächlich noch mal von einer kleinen US-Metal-Sensation. Leider kann die andere Hälfte des Albums dieses Niveau trotz durchaus sympathischer Ideen (´Let It Out´ ist eine klare Reminiszenz an die eigenen Frühtage, in den Strophen von ´Burn´ verneigt sich der Tyrant vor Rob Halford) keinesfalls halten, bei ´Bringing On The End´ und vor allem dem durchaus nervigen ´Cycles´ erreicht man noch nicht mal „Casting The Stones“-Niveau. Das ist schade, stößt das Album leider vom ganz hohen Thron, befreit die Supporter-Seilschaft aber natürlich keineswegs vom freudigen Erwerb. Roll, Panzer, roll!

Autor:
Boris Kaiser

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