Review

Reviews 9.0

JACOBS DREAM

Theater Of War

Ausgabe: RH 170

Die US-Metal-Shootingstars JACOBS DREAM hatten ein amtliches Problem, als es an das Schreiben von neuem Material ging: Es war für sie nahezu unmöglich, einen gleichwertigen Follow-up zum Vorgänger zu komponieren, der bereits heute Klassiker-Status genießt.

Und dennoch hat es die mittlerweile mit umgekrempeltem Line-up agierende Band geschafft, mit „Theater Of War“ einen Neun-Tracker einzutrümmern, der niemanden enttäuschen wird. Mit ´Wisdom´ und der melancholischen Killer-Ballade ´Sarah Williams´ finden sich zwei neu eingespielte Nummern der mittlerweile vergriffenen Eigenpressung, und den tollen Titeltrack hat man bereits auf den letztjährigen Sommer-Open Airs live vorgestellt. Die sechs „unbekannten“ Stücke tönen insgesamt eine Ecke härter und straighter, lassen es aber zu keiner Sekunde an den Trademarks missen, die die Band so einzigartig machen. Das vertrackte ´Sanctuary´ kommt mit geilen Keyboards daher, ´Traces Of Grace´ fräst sich schon nach einmaligem Hören in den Kopf, und das Instrumental ´De Machina Est Deo´ (meine mittlerweile verstorbene Latein-Lehrerin dreht sich gerade im Grab um) ist alles andere als ein Lückenfüller. Und da auch der Rest auf jeder Metal-Party für begeistertes Fäusterecken sorgen wird, kann man der sympathischen und leicht kauzigen Combo zu einem weiteren Killer-Langeisen gratulieren, das mit Sicherheit mal wieder wie geschnitten Brot über die Theken wandert. Und mit was? Mit Recht!

Autor:
Boris Kaiser

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