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REVIEW 7.5 19.02.2020

(Album, RH 394, 2020)

BENEATH THE MASSACRE - Fearmonger

Trotz achtjähriger Auszeit bleibt bei BENEATH THE MASSACRE alles beim Alten: Der technische Death Metal der Frankokanadier klingt auf „Fearmonger“ nahezu unverändert und steht weiterhin exemplarisch für den Sound von Quebec. Dass sich Sänger Elliot Desgagnés in seinen Texten mit Existenzängsten, Massenverdummung und zunehmender Radikalisierung auseinandersetzt, verleiht dem Album neben dem schier wahnsinnigen Spiel (höre ´Treacherous´) von Neu-Schlagzeuger Anthony Barone eine Intensität, die das beileibe nicht zimperliche Quintett noch nie an den Tag legte. Auch wenn sie nach wie vor eher Hochleistungssport als Philosophie betreiben, lässt der Northern Hyperblast der Gruppe Kataklysm, die den Begriff für sich allein beanspruchen wollen, und auch so ziemlich jede andere Kapelle aus dieser Ecke hinter sich. 4 Fragen an BENEATH THE MASSACRE-Sänger Elliot Desgagnés: Elliot, warum habt ihr so lange für ein neues Album gebraucht? »Wir stießen beim Songwriting ständig auf Probleme: Einer wurde krank, dem anderen wurde sein Studium oder seine berufliche Karriere wichtiger als die Musik, also war es schwierig, alle gleichzeitig zusammenzubringen. Eine solche Platte macht man eben nicht mal so nebenbei.« Inwiefern hat euer neuer Schlagzeuger das Kräfteverhältnis innerhalb der Band beeinflusst? »Anthony stieß genau im richtigen Moment hinzu. Er war von Anfang an hochmotiviert und demgegenüber aufgeschlossen, was uns vorschwebte. Es gab keine noch so abgefahrene Idee, die er nicht umsetzen konnte. Sein Spiel klingt meiner Meinung nach viel musikalischer als das seines Vorgängers.« Würdet ihr euren Stil eigentlich als typisch für Quebec bezeichnen? Was macht diesen besonderen Sound aus? »Viele Leute unterstellen, dass es so etwas gibt, aber ich denke, das hat nur damit zu tun, dass auffallend viele Bands aus einer vergleichsweise kleinen Region kommen. Vielleicht fehlt mir aber auch Abstand, um das richtig einschätzen zu können, denn wir sitzen ja mittendrin.« In euren aktuellen Lyrics geht es um Angst und gesellschaftliche Probleme. Haben wir es mit einem Konzeptalbum zu tun? »Nein, aber die Themen greifen ineinander. Die Inhalte entstanden genauso wie die Songs über mehrere Jahre hinweg, und ich würde es eher eine Sammlung von Geschichten nennen.« (as)

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