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REVIEW 8.0 21.11.2018

(Album, RH 379, 2018)

ALL THAT REMAINS - Victim Of The New Disease

Obwohl ALL THAT REMAINS zu den bekanntesten und erfolgreichsten Metalcore-Kapellen weltweit zählen - ihre letzten sechs Studioalben landeten samt und sonders in den Top 50 der US-Charts -, bin ich mit der Combo aus Massachusetts bis dato nicht so richtig warm geworden. Mit dem Opener, der sperrigen, beinahe Nu-Metal-artigen Lärmattacke ´Fuck Love´, legt der Fünfer auf seinem neunten Streich auch einen denkbar schlechten Start hin, kann sich ab der zweiten, leicht Five-Finger-Death-Punch-artigen Nummer ´Everything´s Wrong´ aber mächtig steigern. Überhaupt erinnern ATR auf „Victim Of A New Disease“ vor allem hinsichtlich der Vocals häufiger an die nicht unumstrittenen Überflieger aus Las Vegas, ohne ihre musikalischen Wurzeln dabei komplett zu kappen. So sind ´Blood I Spill´, ´Wasteland´ oder ´Misery In Me´ immer noch metalcorig genug, um damit auch bei Fans von Atreyu, Caliban, Killswitch Engage, Unearth oder auch Shadows Fall punkten zu können. Dass viele der Nummern vom Kontrast zwischen dem harten HC-Gebrüll und dem zarten Cleangesang von Frontmann Philip Labonte leben, liegt indes in der Natur des Genres. Mir persönlich gefallen ATR am besten, wenn sie eine richtig cheesige Ballade mit Stadionatmosphäre wie ´Just Tell Me Something´ raushauen. Ob und wie es mit der Combo weitergeht, steht derzeit aber leider in den Sternen, nachdem Gründungsmitglied und Co-Songwriter Oli Herbert, der auf „Victim Of The New Disease“ noch sämtliche Leadgitarren eingespielt hat, im Alter von nur 44 Jahren erst kürzlich verstarb.

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