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REVIEW 8.5 21.10.2020

(Album, RH 401, 2020)

EURYNOMOS - From The Valleys Of Hades

Nicht nur (alte) Desaster-Fans waren froh, als Ex-Sänger Okkulto mit der Gründung von EURYNOMOS endlich wieder einen Platz für seine prägnante, einzigartige Stimme gefunden hatte – die Band hat sich auch so mit ihren drei EPs ziemlich schnell einen Namen im Underground gemacht und setzt nun mit ihrem Full-length-Debüt definitiv noch einen drauf. Mit „From The Valleys Of Hades“ zeigen EURYNOMOS primär auf zwei Weisen, dass im (deutschen) Black-Thrash noch lange nicht alles gesagt ist: Erstens besticht die Platte durch feinfühliges Songwriting. Hier wurde nicht mal eben Altbekanntes aneinandergeklatscht, sondern klassische, partiell auch teutonische Riffs mit Uffta-Beats, extrem gelungenen Solo-Einsätzen und Okkultos rotziger Stimme so miteinander vereint, dass eine brachiale und energiegeladene Atmosphäre entsteht, die über dem simpleren „Beer, Sex & Satan“-Black-Thrash (der auch seinen Charme hat) steht. Mit Letzterem gemein haben EURYNOMOS jedoch den zweiten wesentlichen Faktor, mit dem sich die Herren aus der Pfalz abheben: die Authentizität. Nicht nur die Produktion klingt klar, organisch und authentisch, auch die etwas an Midnight erinnernde „Fuck off!“-Attitüde spricht Bände. Hier geht es nicht darum, sich irgendeinem Markt anzupassen, Geld zu machen oder irgendwem zu gefallen, sondern einfach waschechten, geilen Black-Thrash zu zocken, und das ist EURYNOMOS gelungen.

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