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REVIEW 7.5 01.07.2020

(Album, RH 398, 2020)

CARACH ANGREN - Franckensteina Strataemontanus

Musik, egal ob instrumental oder nicht, erzählt immer Geschichten. CARACH ANGREN tragen diesen Charakter des Mediums im Bereich des Extrem-Metal seit jeher auf eine höhere, breitflächige Ebene: Durch die Hinzunahme vielzähliger orchestraler Elemente erweitern die Holländer - nach dem Ausstieg von Schlagzeuger Namtar nun als Duo - ihren Spielraum im Bereich des Theatralischen und Cineastischen. Modernes Black- und Death-Metal-Riffing, Blastbeats und diverse Formen des Extrem-Metal-Gesangs synthetisieren mit massiven filmmusikalischen Sounds und untermalen u.a. die klassische Frankenstein-Narration. Dabei berufen sich CARACH ANGREN nicht nur auf die Rolle des Kreateurs, sondern lassen in Stücken wie ´Monster´ auch Frankenstein selbst zu Wort kommen - ein Song, der sich musikalisch stark von Clemens „Ardek“ Wijers kompositorischer Zusammenarbeit mit Till Lindemann für Lindemann inspiriert zeigt und in seiner Direktheit von den typischeren, verspielten und komplexen Nummern der Band unterscheidet. Durch die fette und sehr klare Produktion von Robert Carranza (Marilyn Manson) werden die ohnehin pompösen Strukturen der Platte verstärkt, könnten andererseits jedoch auch einen Hauch lebendiger klingen. Insgesamt wirkt „Franckensteina Strataemontanus“ im Vergleich zu anderen symphonischen Extrem-Metal-Werken deutlich emotionaler, durchdachter und anspruchsvoller, sodass man dieses Monster von Album - selbst wenn man kein Fan von symphonischen Klängen im Metal ist - ausschließlich mit „gut“ bewerten kann.

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