Review

Reviews 8.0
Progressive

IHSAHN

Àmr

Label: Spinefarm/Universal
Dauer: 55:09
Erscheinungsdatum: 04.05.2018
Ausgabe: RH 373

„Àmr“ hören ist wie Nachhausekommen, denn man erkennt nach ein paar Sekunden, wer hier musiziert. IHSAHNs jüngeres Schaffen ist nicht mehr von jenen krassen Brüchen gekennzeichnet, die seine ersten Soloalben zu Streitthemen machten; sein siebtes stellt den logischen Nachfolger zu „Arktis“ (2016) dar, weil es dessen Gleichgewicht zwischen fast poppigen Elementen und noch vage im Black Metal verwurzeltem Klangextremismus weiter austariert. Der Norweger beweist einmal mehr, dass sich Hart und Zart auch auf unberechenbare Weise vereinbaren lassen, wenn er etwa das präzise Geballer von ´Wake´ (könnte auch auf Emperors „IX Equilibrium“ stehen) der teils abstrakten Soundkulisse des „Bonus“ ´Alone´ gegenüberstellt. Anders als sein Vorgänger weist „Àmr“ allerdings mit Ausnahme von ´Sámr´ keine direkt zugänglichen „Hits“ auf, aber solche fordert sein mittlerweile proggiges Publikum sowieso nicht.

Autor:
Andreas Schiffmann

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