Review

Reviews 8.0

HAVOK

Unnatural Selection

Ausgabe: RH 315

Candlelight/Soulfood (48:02)

HAVOK aus Denver gehören zu den jungen Wilden in Sachen Thrash Metal, zählen vor allem in Nordamerika und England zur absoluten Speerspitze des thrashenden Nachwuchses, während sie hierzulande noch eher als Geheimtipp gelten. Warum eigentlich? Genügend Qualität haben sie auf jeden Fall bislang abgeliefert, und fleißig touren tun sie auch. Vielleicht holen sie sich ja mit „Unnatural Selection“ die längst überfällige Anerkennung der hiesigen Thrash-Gemeinde ab. Das Album hat auf jeden Fall das Potenzial, viele Bangerherzen höher schlagen zu lassen. Das Gitarrenduo Sanchez/Scruggs läuft mal wieder zur Höchstform auf, knallt uns ein De-luxe-Riff nach dem anderen vor den Latz und unterstreicht dabei noch mal, dass Gary Holt (in etwa zur „Fabulous Disaster“/„Impact Is Imminent“-Phase) ein ganz wichtiger Einfluss für HAVOK war. Gepaart wird das mit der Rotzigkeit von Sacred Reich und einer starken Metallica-Note. Speziell der Edel-Headbanger ´Chasing The Edge´ dürfte stark von den Frühwerken von Hetfield & Co. inspiriert worden sein, ebenso das direkt darauf folgende ´Worse Than War´. Ach ja, die Platte würde übrigens von Terry Date produziert, der auch schon zahlreiche Werke von Pantera oder etwa Overkill ins rechte Licht gerückt hat. Ein kleines bisschen Wiedererkennungswert fehlt HAVOK noch, aber das sollte keinen gestandenen Thrasher davon abhalten, hier mehr als nur ein Ohr zu riskieren.

Autor:
Frank Albrecht

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