Review

Reviews 8.5

HATEBREED

Supremacy

Ausgabe: RH 232

(36:28)

Keine Frage, diese Band ist wichtig. Und zwar nicht nur, weil sich Frontmann Jamey Jasta als MTV-Moderator und durch andere Nebentätigkeiten zu einem neuen Szeneguru entwickelt hat. Nein, HATEBREED überzeugen seit jeher vor allem musikalisch und wirken zu jedem Zeitpunkt ehrlich und authentisch. Jedenfalls gehören die Amis definitiv nicht zu der Sorte von Metalcore-Acts, die um jeden Preis einen harmonischen Zwischenpart oder eine melodische Gesangslinie einbauen müssen, um gewisse Genre-Parameter zu erfüllen. Bei HATEBREED gab´s von Anfang an nur eine Vorgabe: voll auf die Glocke!

Und so überrascht es wenig, dass es auch auf „Supremacy“ wenig Kompromisse zu hören gibt. Die Scheibe ist von A bis Z aggressiv, pendelt zwischen Highspeed-Gebretter und fetten Grooves, Jamey brüllt seine wütenden Lyrics auf einem derart beängstigenden Hass-Level heraus, dass man sich ernsthaft fragt, was man diesem jungen Mann wohl Böses angetan hat - und dem Songwriting hört man definitiv an, dass es sich hier um keinen Schnellschuss handelt, auch wenn hier und da ein klein wenig Über-den-Tellerrand-Blicken vielleicht nicht schaden könnte.

Die Produktion ist richtig Metal, die Attitüde ganz klar Hardcore. Eine gute, explosive Mischung.

Autor:
Frank Albrecht
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