Review

Reviews 9.0

HARDCORE SUPERSTAR

Hardcore Superstar

Ausgabe: RH 228

(48:49)

Ein Album wie dieses kann selbst der zweckoptimistischste Die-hard-Fan HARDCORE SUPERSTAR nicht zugetraut haben - dafür ist die Essenz des Backkatalogs der schwedischen Rock´n´Roller einfach zu dünn. Gerade das ernüchternd schwache letzte Album „No Regret“ ließ eher auf ein schnelles Ableben der Truppe schließen als auf eine Sleaze-Offenbarung mit Bums und Gloria. Forsch, aggressiv und ungewöhnlich heavy schlagen die Schweden hier Alarm und lassen in ihrem erheblich aufgemotzten Sound immer wieder Reminiszenzen amerikanischer Vorbilder wie Faster Pussycat (´Last Forever´), Mötley Crüe (´My Good Reputation´) oder AC/DC respektive New American Shame (´Blood On Me´) erkennen, die spätestens beim Einsatz prächtiger Mitgröl-Refrains (´We Don´t Celebrate Sundays´, ´Bang On Your Head´) für ungeahnte Adrenalinkicks sorgen: herrlich! Schade nur, dass das exzellente ´GTO´ dem Japan-Import dieses Albums vorbehalten bleibt.

Dennoch ein fantastischer Spagat zwischen Traditions-Sleaze und bissiger Moderne und nach dem superben CRASHDIET-Debüt das nächste ganz große Geschenk an die Hardrock-Fraktion. Ein echter Killer!

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