Review

Reviews 10.0

HAMMERFALL

Glory To The Brave

Ausgabe: RH 122

Un-fuckin'-believable! Was die Schwedentruppe auf ihrem Erstling vom Stapel läßt, ist True Metal vom Allerfeinsten, der mir schon beim ersten Einlauf einen bis nach Dortmund reichenden Ständer verpaßt und all diejenigen, die das lange Warten auf den "Painkiller"-Nachfolger satt haben, gebührend entschädigen und vor Freude aufjaulen lassen wird. Die Combo bedient sich bei einigen der besten Bands, die der Metal in den letzten 15 Jahren hervorgebracht hat. Elemente der ersten Meisterwerke von Helloween und Blind Guardian ('The Dragon Lies Bleeding') werden mit Anleihen bei Acts wie Manowar ('Hammerfall'), Flotsam & Jetsam ('The Metal Age'), Savage Grace ('Unchained'), Agent Steel ('Steel Meets Steel') und Accept ('Stone Cold') versehen und zu einer aufregenden, mitreißenden Mixtur verrührt, die einen regelrecht vom Stuhl bläst. Hier gibt's wirklich keinen Song, der nicht mit einem mörderischen Riff und ohrwurmkompatiblen Refrain gesegnet ist. Mittlerweile trällere ich die Chose Song für Song im Halbschlaf, auf dem Scheißhaus und bei jeder sich sonst bietenden Gelegenheit fehlerfrei nach. Aufgrund der konsequent durchgezogenen formalen Strenge - abgesehen von der geilen Ballade 'I Believe' und dem tränentreibenden Titeltrack (Hymne des Jahres!) kracht es hier pausenlos! - sprüht "Glory To The Brave" zwar nicht gerade vor Abwechslung über, aber was macht das schon, wenn nahezu permanent und kompetent Vollgas gegeben wird? Weiterhin fällt auf, daß die Jungs mit einem Elan und Enthusiasmus zu Werke gehen, der sämtlichen anderen Vertretern der europäischen Power/Speed-Metal-Schule längst abgegangen ist. Die Produktion klingt jedenfalls alles andere als kalt, klinisch oder konstruiert. Zu guter Letzt reiht sich im positiven Sinn Klischee an Klischee, was die Songtitel und der kultige Bandname unterstreichen. HAMMERFALL sind DIE Entdeckung des Jahres, machen ihrem Namen gottverdammte Ehre und haben sich schon jetzt ihren Platz im Tabernakel auf Götzens Altar neben den o.g. Größen verdient, da "Glory To The Brave" ein Killer allererster Kajüte geworden ist, der von einer saugeilen Coverversion des Warlord-Classix 'Child Of The Damned' abgerundet wird. Ganz klar das Metal-Highlight des Jahres! Fans greifen hier gefälligst sofort zu und unterstützen diese arschgeile Combo. Möge der Hammer ewig kreisen und alle Ungläubigen in den Erdboden rammen!!!

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