Review

Reviews 8.0

GRAVE DIGGER

Rheingold

Ausgabe: RH 193

(44:58)

Was sich bereits beim 2001er Vorgänger "The Grave Digger" andeutete, zeigt "Rheingold" - des Grabschauflers Vertonung vom "Ring des Nibelungen" - ganz deutlich: Die Rekrutierung von Ex-Rager Manni Schmidt als Klampfer hat sich mehr als bezahlt gemacht. Der Junge fährt auch diesmal wieder ein Brett auf, wie man es nur selten hört, und schafft es dabei gleichzeitig, viele kleine Feinheiten mit Langzeitwirkung einzubauen. Behilflich dabei ist allerdings auch die superbe Produktion der Platte: Genau so sollte eine moderne Power-Metal-Scheibe klingen. Hier knallt´s mächtig auf die Ohren, wobei Transparenz trotzdem kein Fremdwort ist. Vorschlaghammer meets Skalpell.

Musikalisch ist dabei natürlich alles beim Alten geblieben: Nach vorne peitschende Abrissbanger wie das ultracoole ´Valhalla´ oder die überzeugenden ´Giants´ und ´Liar´ halten sich die Waage mit epischeren, Refrain-orientierteren True-Metal-Hymnen à la ´Maidens Of War´, ´Sword´ oder ´Twilight Of The Gods´. Dazu krächzt der Reaper unnachahmlich seine Konzept-Lyrics über Siegfried, Fafner & Co. und zeigt erneut, dass er zu den kultigsten und eigenständigsten Frontmännern der gesamten Szene gehört. Bei so viel Positivem macht dann auch der nervige Totalausfall ´Dragon´ nicht mehr viel kaputt.

Zweifelsohne das True-Metal-Highlight des Monats!

Autor:
Boris Kaiser

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