Review

Reviews 8.5

GIN LADY

Gin Lady

Ausgabe: RH 304

Transubstans/ZYX (43:15)

GIN LADY entspringen den Überresten von Black Bonzo, die auf drei Alben in erster Linie dem Seventies-Prog mit kräftigen Uriah-Heep-Anleihen huldigten. Götz klingt das Debütalbum der Schweden etwas zu „arschwackelig“, und er meint damit gerne zum Tanz bittende Bands wie The Black Crowes, Aerosmith oder die Georgia Satellites. Ganz von der Hand zu weisen ist der Vergleich nicht, er stimmt allerdings nur bedingt. Z.B. ist ´Get It On (Saturday)´ ein gesangsorientierter, straighter Rocker, der aus der Feder von Cheap Trick stammen könnte, die sich mal eben Ken Hensley (keys) von Uriah Heep ausgeborgt haben. Zudem gesellen sich zu den bereits erwähnten Querverweisen noch zahlreiche andere Acts der Siebziger und Sechziger wie T.Rex oder Alice Cooper und natürlich die Überväter aller Rockbands, The Rolling Stones und die Beatles. GIN LADY sind zwar retro, aber meilenweit vom zur Zeit so angesagten Okkult-Rock entfernt, und sie tönen am ehesten wie eine etwas straightere Version von Bigelf, wenn man unbedingt einen Vergleich zu aktuellen Acts bemühen möchte. Cool!

Autor:
Andreas Himmelstein

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