Review

Reviews 6.0

GATEWAY

Boundless Torture

Ausgabe: RH 374

„Brügge sehen... und sterben?“ „Boundless Torture“ ist zwar kein alternativer Soundtrack zu dem fabelhaften Streifen, doch auch bei Einzelkämpfer Robin Van Oyen, der aus der Stadt stammt, kommt der Tod auf kuriosen Umwegen. Die vier Stücke im für GATEWAY typischen Steinzeit-Höhlensound schlängeln sich im Gegensatz zum Ein-Song-Kurzalbum „Scriptures Of Grief“ von vor zwei Jahren für den Hörer müheloser ins Ohr, was man wohlgemerkt relativ betrachten sollte. Der Doomdeath des Belgiers ist wirklich vertontes Siechtum und kein Spaß. Subbässe, verhalltes Grummeln und Gitarren, die nach den tiefsten Registern eines älteren Synthesizers klingen, veranschaulichen die Qual und Ungewissheit des Ablebens so deutlich, dass selbst Skepticism oder Thergothon im Vergleich wie Motivationstrainer wirken. Grabkammer-Nischenmusik.

Autor:
Andreas Schiffmann

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