Review

Reviews 6.0
Black Metal

EUCLIDIAN

Quod Erat Faciendum

Label: Division
Dauer: 74:24
Ausgabe: RH 381

Die Schweiz hat sich in letzter Zeit, warum auch immer, als fruchtbares Terrain für Post Metal in verschiedenen Schattierungen erwiesen, und EUCLIDIAN, die seit ihrer Gründung 2010 erst eine EP vorzuweisen haben, stehen bei aller Ehrerbietung gegenüber Neurosis auf die Klangästhetik des Black Metal. Dass die Band aus Neuchâtel das Material für „Quod Erat Faciendum“ binnen dreier Jahre komponiert hat, merkt man ihm nicht nur im Hinblick auf seinen Umfang an. Die überwiegend langen Stücke hätten einiger Raffung bedurft, und selbst dann wäre fraglich, ob sie ein originelleres Bild vermitteln würden. Die Musik schreitet die Grenzen des bekannten Terrains ab (heiseres Knurren zu monolithischen Riffs), ohne sie nur einen Fußbreit zu überschreiten. Solide gemacht, aber selbst das Konzept übers Entstehen und Vergehen des Universums ist nichts Neues.

Autor:
Andreas Schiffmann

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