Review

Reviews 8.0

EPICEDIUM

Anthropogenic

Ausgabe: RH 305

Rising Nemesis (42:30)

Old-School-Todesblei mit technischer Note. Mit ihrem fünften Album bestätigen EPICEDIUM den starken Eindruck des Vorgängers „Intoxicated Intercourse“ und präsentieren acht neue Songs auf durchgängig hohem Niveau. Die Frankfurter knüppeln stilistisch hörbar auf den Spuren von Cannibal Corpse, verbinden das mörderische Kannibalen-Riff-Massaker aber gekonnt mit der rohen Brutalität älterer Dying Fetus und der technischen Präzision einer Band wie Cryptopsy. Die Songs zerschmettern den Hörer mit enormer Wucht, nur um im nächsten Moment mit einer völlig unerwarteten melodischen Einlage zu überraschen. Okay, das Textkonzept über reale Massenmörder wie Ed Gein, Albert Fish & Co. animiert eher zum Gähnen als zum Jubeln, aber rein musikalisch liefert der Hessen-Fünfer erneut eine satte Brutalo-Schlachtplatte ohne Fehl und Tadel ab.

Autor:
Andreas Stappert

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