Review

Reviews 7.5

ENTRAILS

Obliteration

Ausgabe: RH 336

Metal Blade/Sony (41:40)
Dafür, dass es ENTRAILS-Mastermind Jimmy Lundqvist 2008 erst mal nur darum ging, die nie aufgenommenen Songs der Frühphase endlich auf Festplatte zu zimmern, haben es die Schweden recht weit gebracht. Das erklärt sich allerdings nur vor dem Hintergrund der Wiederentdeckung klassischer Tugenden im Death Metal. Denn mal ehrlich: Mit dem zwar grundsoliden, aber keinesfalls herausragenden Material konnten ENTRAILS nur reüssieren, weil es plötzlich großen Bedarf an auf retro gebürsteten Death Metal gab. Wie dem auch sei: Auch „Obliteration“ ist eine Platte, die nirgends aneckt und durchaus den passenden Soundtrack für die ersten warmen Tage liefern kann. Am Rezept wurde nichts geändert, lediglich Benediction schauen jetzt hier und da mal um die Ecke. Eine eigene Identität, die sie aus der Masse heraushebt, ist aber nach wie vor nicht zu erkennen. Und Ideen, wie man dem Schwedentod der alten Schule neue Nuancen abtrotzt, sucht man besser bei Entrapment oder Bombs Of Hades. Dennoch handelt es sich bei „Obliteration“ um gut gemachte Genrekost.

Autor:
Sebastian Schilling

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