Review

Reviews 8.0
Classic Rock

ELECTRIC MARY

Mother

Label: Listenable/Edel
Dauer: 34:40
Ausgabe: RH 382

Die Reviews, die man über Melbournes ELECTRIC MARY im Rock Hard lesen konnte, berichten stets von irgendwelchen kleineren Mängeln. „Mother“ ist hingegen von vorne bis hinten eine runde Sache. Die acht Songs passen genau auf eine LP und erinnern an die guten alten Zeiten des raueren L.A.-Sleaze (Little Ceasar) oder australischen Schweine-Rock der Insider-Klasse (The Poor, The Screaming Jets). Wirklich angenehm, wenn die Songidee wieder im Vordergrund steht und keiner der Musiker irgendein hyperaktives Gefudel anfängt. ELECTRIC MARY kosten jede Note aus (was heutzutage echt selten ist) und stehen damit in der Tradition zahlreicher großer und kleiner Landsleute. Das trifft auch auf den wohldosierten Reibeisengesang von Rusty zu, der dem eines Jeff Keith (Tesla) in nichts nachsteht. Eine straighte Nummer wie ´Gimme Love´ hätte auch auf der neuen Rival Sons stehen können, und auf der B-Seite punkten ELECTRIC MARY mit den atmosphärischen ´It´s Alright´ und ´Long Long Day´ noch mal richtig, während anderen Genrebands vermutlich längst die Puste ausgegangen wäre.

Autor:
Holger Stratmann
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