Review

Reviews 6.5

EGOKILLS

Mellowhead

Ausgabe: RH 374

My Fate/Soulfood (37:56)
Freistil-Metal hat in Finnland so etwas wie Tradition, obschon lange nichts neues Derartiges zu hören war - bis jetzt. Auf Album Nummer zwei greifen EGOKILLS auf typische Neunziger-Jahre-Schrulligkeit zwischen punkigen Abfahrten, luftigem Indie (Hard-)Rock und alternativem Riff-Metal zurück, die seither als quasi ausgestorben galt. Während die ungewöhnliche Melodieführung und der leicht näselnde Vortrag von Sänger Janne Selo immer wieder an Kyyria denken lassen, mutet die instrumentale Seite wie rockigere Waltari oder zuweilen die kurzlebigen In Rags an, die mit Sami Yli-Sirniö ebenfalls zum Teil finnisch besetzt waren. Schade ist, dass die Band kompositorisch nicht an den Großtaten der Genannten klingeln kann, sodass „Mellowhead“ eine kurzweilige, aber keine großartige Scheibe darstellt. Über den Kauf muss sich niemand ärgern, doch bleibt der Eindruck, dass hier irgendwie mehr gegangen wäre.

Autor:
Hendrik Lukas

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