Review

Reviews 8.0

DOWN

IV - Part II

Ausgabe: RH 324

Roadrunner/Warner (36:37)

Zwei Jahre nach der „IV - Part I“-EP servieren Phil Anselmo und seine Bande die zweite Zwischenmahlzeit in Form der nächsten Sechs-Song-EP. Von dem ursprünglichen Konzept (jede der vier EPs beleuchtet einen anderen Aspekt des DOWN-Sounds) hat sich der Chaoshaufen wohl schon wieder verabschiedet. Oder doch nicht? „IV - Part II“ geht mit Songs wie ´Steeple´ oder der astreinen Black-Sabbath-Ode ´Conjure´ wohl als doomigste Veröffentlichung des Quintetts aus New Orleans durch. Der Gitarristen-Wechsel - für Kirk Windstein kam Honky-Klampfer und langjähriger DOWN-Stagemanager Bobby Landgraf - fällt glücklicherweise nicht ins Gewicht, und so wabert der typische DOWN-Sound aus den Boxen. Also wie gewohnt alles in trockenen Tüchern? Nicht ganz: „IV - Part II“ präsentiert sich recht sperrig und ist die erste DOWN-Veröffentlichung, die ohne einen richtigen Hit auskommen muss. ´We Knew Him Well´ geht noch am besten ins Ohr und wurde folgerichtig als erster Song ausgekoppelt. ´Hogshead Dogshead´ und ´Sufferer´s Years´ kommen hingegen nicht so recht aus dem Quark und tönen eher zweitklassig. An die Frische und Lebendigkeit der vorherigen EP kann die Band nicht ganz anknüpfen - trotz der musikalischen Klasse, die diesem Allstar-Konglomerat einfach innewohnt.

Autor:
Ronny Bittner

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