Review

Reviews 8.0

DIZZY REED

Rock ´n Roll Ain´t Easy

Ausgabe: RH 374

Golden Robot/Soulfood (50:04)
Die größte Extravaganz, die er sich gönnt, das hat uns Guns-N´-Roses-Keyboarder DIZZY REED mal im Rahmen eines Interviews gesteckt, ist die, dass eine eiskalte Flasche Jägermeister in Reichweite sein muss, wenn er auf die Bühne geht. Vermutlich ist es neben den musikalischen Fähigkeiten nicht zuletzt seine angenehm zurückhaltende Art, die ihm allen Line-up-Wechseln zum Trotz das Überleben im Axl-Rose-Paralleluniversum gesichert hat. Auf seinem plakativ betitelten Soloalbum „Rock ´n Roll Ain´t Easy“ geht Mr. Reed jedoch alles andere als zurückhaltend zu Werk, sondern zelebriert gut abgehangenen Arschtritt-Rock´n´Roll, bei dem gelegentliche Glam- und Punk-Einflüsse durchschimmern (´Mystery In Exile´ beispielsweise ist eine astreine Hanoi-Rocks/Backyard-Babies-Verbeugung) und der mit ´Cheers 2 Oblivion´ und ´Forgotten Cases´ so ganz nebenbei zwei Nummern abwirft, die auch im Guns-N´-Roses-Kontext prima funktionieren könnten. Darf er gerne wieder machen, der gute Dizzy, so eine Platte...

Autor:
Thomas Kupfer

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