Review

Reviews 8.0

DISCHARGE

End Of Days

Ausgabe: RH 348

Nuclear Blast/Universal (33:49)
Metallica, Anthrax und Sepultura coverten ihre Songs, unzählige Bands aus Crustpunk und Grindcore lehnten sich an ihre Slogans an, und die Vorsilbe „Dis“ fand zahlreiche Nachahmer. Die Rede ist natürlich von der 1977 gegründeten Punk-Legende DISCHARGE, die mit drei Altmitgliedern und brandneuem Sänger (erstmals als Quintett) nun bei Nuclear Blast veröffentlicht. „End Of Days“ erfüllt alle Erwartungen, die man an eine solche Platte hat. Geboten wird atemloser, räudiger Uptempo-Metal-Punk, der 15 Songs in etwa 34 Minuten runterholzt. Die Reduzierung aufs Nötigste macht durchweg Spaß, die sozialkritisch und politisch angehauchten Kampfparolen gehen runter wie gutes Starköl. Anders als so manche Thrash-Metal-Kapelle führen DISCHARGE keinen perfektionistischen Studio-Eiertanz mit Drumsamples und kopierten Rifforgien auf, sondern knüppeln ihren berühmten D-Beat mit stoischer Muskelkraft und klar erkennbaren zwei Gitarristen auf die Festplatte. Selbst für quietschende Soli ist noch Platz. Nur die mangelnde Abwechslung verhindert eine höhere Benotung dieses ansonsten lupenreinen Punk-Metal-Pflichtkaufs.

Autor:
Holger Stratmann

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