Review

Reviews 9.5

DESTRUCTION

Metal Discharge

Ausgabe: RH 197

(39:13)

Das dritte Kapitel der zweiten Karrierehälfte stellt den bisherigen Höhepunkt im Schaffen der Thrash-Urgesteine dar. Mit "Metal Discharge" werden DESTRUCTION allen in den letzten drei Jahren (manchmal auch vorschnell) geernteten Vorschusslorbeeren mehr als gerecht. Schade, dass Slayer nicht auch zwischendurch mal zehn Jahre Pause gemacht und einige neue Einflüsse verpasst haben, denn dann könnten sie vielleicht auch noch solche Scheiben wie "Metal Discharge" fabrizieren.

Hier stimmt einfach alles! Die gewohnt einzigartigen Riffs von Sechssaiter-Genie Mike, der unverkennbare Gesang von Schmier und das wuchtige Geballer von Neuzugang Marc bilden eine unheilige Metal-Dreifaltigkeit, die sogar die früheren Großtaten aus den Achtzigern in den Schatten stellt. Mit "Metal Discharge" wird die unüberschaubare Armada der Neo-Thrash-Bands locker an die Wand und zurück in ihre Proberäume gespielt. Einzelne Songs als Musterbeispiele herauszupicken ist unmöglich, da vom Drücken der Playtaste an ein durchgehend intensives Schwermetall-Inferno losbricht, das zumindest im aktuellen Veröffentlichungs-Jahrgang seinesgleichen sucht. Auch der neue Produzent V.O. Pulver ist mit seinem etwas raueren Soundverständnis ein wahrer Glücksgriff.

DESTRUCTION zeigen, wie sinnvolle Reunions und Comebacks zelebriert werden müssen!

AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.