Review

Reviews 8.0

DESTRUCTION

Inventor Of Evil

Ausgabe: RH 220

(50:41)

Jetzt haben DESTRUCTION ihr Comeback auch in puncto Coverartwork komplettiert und den irren Metzger reanimiert. Gut so! Musikalisch ist man ja spätestens seit „The Antichrist“ wieder auf Augenhöhe mit den alten Klassikern, und auch auf „Inventor Of Evil“, immerhin schon Album Nummer vier der neuen Zeitrechnung, gibt sich die Thrash-Legende keine Blöße. Gurd-Boss V.O. Pulver und Peter Tägtgren (Pain, Hypocrisy) produzierten diesmal im Doppelpack und konnten so auch noch die letzten Soundschwächen ausmerzen. Sechssaiter Mike entlockt seiner gewohnt locker sitzenden Rechten jede Menge faszinierende Riffs, die sich hinter Bay-Area-Standards garantiert nicht verstecken müssen. Schmier rotzt, pöbelt und röchelt in seiner typisch schrillen Art, und Marcs Drumstil nennt sich nach wie vor „volle Attacke“. Einzelne Songtitel zu nennen, wäre reine Platzverschwendung. Jeder der elf Songs wird euch umhauen. Dumm nur, dass der Mad Butcher euch anschließend bestimmt kein rohes Fleisch für die blauen Augen reicht.

Eins noch: Auf ´The Alliance Of Hellhoundz´ singen neben Schmier auch Biff (Saxon), Doro, Shagrath (Dimmu Borgir), Speed (Soilwork), Paul Di´Anno (ex-Iron-Maiden/Killers), Messiah (Candlemass), Mark Osegueda (Death Angel), Peavy (Rage) und Peter Tägtgren über Toleranz und Zusammenhalt in der Metalszene. Das passt!

Kompromisslos, blutig und roh!

Autor:
Mike Borrink
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