Review

Reviews 8.0

DESTRUCTION

D.E.V.O.L.U.T.I.O.N

Ausgabe: RH 256

25 Jahre sind die Veteranen des Thrash nun schon am Start und haben sich in Form ihres neuen Albums selbst das schönste Geschenk zum Geburtstag gemacht. Endlich, endlich haben Schmier & Co. den Produzenten gewechselt, statt Peter Tägtgren saß Jacob Hansen hinter den Reglern, und das tut DESTRUCTION in allen Belangen gut. Statt eines kalten, klinischen Sounds verpasste der Däne dem Trio einen ungemein druckvollen, warmen, energiegeladenen Klang. Die Stücke wurden zudem vom störenden Technik-Overload befreit, sie fließen deutlich besser. Manchmal ist weniger einfach mehr. Eine ganze Armada an Gastmusikern tummelt sich auf dem Album; mit Gary Holt (Exodus) und Jeff Waters (Annihilator) seien nur die prominentesten genannt. Insgesamt kann man der Scheibe attestieren, deutlich melodischer und eingängiger zu sein. Das mag im Zusammenhang mit einer Thrash-Platte vielleicht irritieren, aber „D.E.V.O.L.U.T.I.O.N.“ ist die beste DESTRUCTION-Scheibe seit dem Comeback. Die Songs zünden, der Sound ist spitze, das ganze Ding ist von vorne bis hinten einfach gelungen.

Autor:
Volkmar Weber
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