Review

Reviews 8.5

DESASTER

The Arts Of Destruction

Ausgabe: RH 298

Metal Blade/Sony (44:42)

Die Koblenzer DESASTER waren mir schon immer sympathisch, mehr als einfach nur „gut“ fand ich ihre Scheiben aber bislang nicht. Irgendetwas fehlte mir da stets noch. Ich kann noch nicht mal sagen, was es war - aber jetzt ist es auf jeden Fall da. „The Arts Of Destruction“ ist in meinen Augen in vielerlei Hinsicht herausragend. Das fängt beim Sound an, der erfrischend altmodisch, aber zu keinem Zeitpunkt „rumpelig“ klingt. Viel wichtiger sind aber die Songs, von denen eine ganze Menge sehr schnell zünden. ´Splendour Of The Idols´ mit seinen an alte Slayer angelehnten Riffs zum Beispiel. Oder das mit einer sehr simplen, aber packenden Melodie ausgestattete ´Phantom Funeral´. Das rasende, aber doch harmonische Titelstück. Oder das majestätische, Primordial-artige ´Possessed And Defiled´, von dem ich zunächst dachte, es sei ein Instrumental, weil der Gesang erst nach einigen Minuten einsetzt. Nicht zu vergessen ´Queens Of Sodomy´, bei dem man wunderbar mitbrüllen kann. Eine sehr gute, originelle Platte mit ausgewogenen Elementen aus Thrash-, Death- und Black Metal, bei der vieles so rund ist wie mein Bauch. Goil!

Autor:
Frank Albrecht

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