Review

Reviews 7.0

DEF LEPPARD

Songs From The Sparkle Lounge

Ausgabe: RH 253

(39:24)

DEF LEPPARD waren nie eine "richtige" Metal-Band, und das sind sie auch heute nicht. "Songs From The Sparkle Lounge" klingt allerdings erfreulich rockig und hat glücklicherweise keine extreme Seventies-Schlagseite, wie nach dem Cover-Album "Yeah" zu befürchten war. Mit den ersten drei Tracks ist den Briten ein grandioser Mix aus alten (´Nine Lives´) und neuen (´Go´, ´C´mon C´mon´) Leppard geglückt, bevor die von männlichen Wesen kollektiv verachtete und für die Briten in der Tat etwas schwächere, Queen-artige Bombast-Ballade ´Love´ erst mal Tempo rausnimmt. Mit dem Leppard-typischen Gute-Laune-Rocker ´Tomorrow´, dem hitverdächtigen ´Hallucinate´, dem poppigen ´Only The Good Die Young´, dem fetzigen ´Bad Actress´ und dem Bon-Jovi-mäßigen ´Gottya Let It Go´ zeigen Sänger Joe Elliott und seine Kollegen dann, dass sie nach etlichen Jahren endlich wieder Lust auf fette Riffs, laute Gitarren und Flitzefinger-Soli haben, die zwar in den Augen von Nostalgikern immer noch nicht ganz an die Qualität der Weltklasse-Alben aus den 80ern rankommen, aber trotzdem einen festen Platz im CD-Schacht aller Hardrock-Fans verdient haben.

Autor:
Jenny Rönnebeck
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