Review

Reviews 7.0

DEAMON´S CHILD

Angstparade

Ausgabe: RH 374

Zygmatron/Sonic Rendezvous (13:15)
Bei DEAMON´S CHILD aus Hannover kommt man schon mit der Auswahl des Stil-Icons ins Schwitzen. Neben wuchtigen Stoner-Gitarren und punkiger Gesamtattitüde ist es vor allem der Gesang von Ana Muhi, der auf zuweilen dadaistischen Pfaden und mit hintersinnig klugem Kommentar an Frank Simon von Rinderwahnsinn erinnert. Auch die wendungsreichen, mit Brüchen und Stimmungsumschwüngen nicht geizenden Arrangements rufen die genialen Frankfurter in Erinnerung. Bands wie diese wünscht man sich öfter - solche nämlich, bei denen man gar nicht auf Anhieb sagen kann, wie toll sie sind, weil sie so eigen musizieren, dass es erkleckliche Zeit braucht, das Gehörte einzuordnen. Wer auf deutschsprachige, vorlagenfreie Sperrigkeit wie Schwanensee oder eben Rinderwahnsinn steht und auch Skurrilitäten wie Ulme oder (die deutlich heftigeren) Forced To Decay zu schätzen weiß, sollte reinhören.

Autor:
Hendrik Lukas

AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.