Review

Reviews 7.0

DANKO JONES

Rock And Roll Is Black And Blue

Ausgabe: RH 305

Bad Taste/Soulfood (44:20)

Es ist kein leichtes Unterfangen, als Danko-Fan die neue Scheibe des Kanadiers zu besprechen. Blicken wir kurz zurück: Nach den ersten vier erstklassigen Veröffentlichungen hatten 2009 auf „Never Too Loud“ erstmals Classic-Rock-Elemente Einzug gehalten, die aufgrund der recht drucklosen Produktion nicht jeden begeisterten. Das nachfolgende „Below The Belt“ präsentierte hingegen die perfekte Mischung aus alten und neuen Danko-Elementen und schmiss u.a. mit ´I Think Bad Thoughts´, ´Had Enough´ sowie ´Full Of Regrets´ jede Menge Hits ab. Auf „Rock And Roll Is Black And Blue“ hat man nun das Gefühl, dass Danko verzweifelt Wege sucht, sein zugegebenermaßen eng gestecktes Raster zu durchbrechen. Teilweise frönt er wieder mehr dem Garage-Sound seiner frühen Veröffentlichungen, verliert dabei aber das gute Songwriting aus dem Auge. Mit ´Just A Beautiful Day´ schafft Danko es lediglich ein einziges Mal, einen Song auf Augenhöhe mit seinen zahlreichen Hits der Vergangenheit zu komponieren. Daneben geben sich gute Stücke wie ´Get Up´ und ´Always Away´ mit einfallslosen Kompositionen wie ´Legs´, ´Don´t Do This´ und ´You Wear Me Down´ in schöner Regelmäßigkeit die Klinke in die Hand.

Warum die Platte mit einem arg komprimierten Sound gemixt/gemastert wurde, bleibt ebenfalls ein Rätsel. Da wäre mehr drin gewesen.

Autor:
Ronny Bittner

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