Review

Reviews 8.0

DANKO JONES

Fire Music

Ausgabe: RH 333

Bad Taste/Soulfood (36:14)
Zwölf Alben in 18 Jahren, dazu nicht weniger als 30 (!) Europa-Abstecher - da kommt es wenig überraschend, dass das Arbeitsvieh DANKO JONES irgendwo in dieser Terminhatz sein Mojo verloren hat. Nicht endgültig, aber die letzten Alben, bei denen der Punkrock-Anteil verstärkt Classic-Rock-Einflüssen gewichen ist, zeigten deutlich, dass dem kanadischen Power-Trio ein wenig die Ecken und Kanten verloren gegangen sind. Umso schöner, dass das ruppige, aber trotzdem immer melodische und mit packenden Singalongs ausgestattete „Fire Music“ die Rückkehr zur früheren (Glanz-)Form ist. Vielleicht verdankt die Band den wiedergewonnenen Punch ihrem neuen Schlagzeuger Rich Knox, vielleicht hat sich der manchmal gar zu umtriebige Danko auch einfach „nur“ auf seine Wurzeln, die im Punk, Garagen-Rock und Rock´n´Roll liegen, besonnen - wenn das Endergebnis dermaßen schmissig klingt, sind Analysen fehl am Platz. Wer Bock auf High-Energy-Rock hat, garniert mit den gewohnt schnoddrigen und oft ironischen Texten (´Getting Into Drugs´, ´Do You Wanna Rock´), kommt an „Fire Music“ nicht vorbei.

Autor:
Thomas Kupfer

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