Review

Reviews 9.0
Hardcore

CULT OF LUNA

A Dawn To Fear

Label: Metal Blade/Sony
Dauer: 78:31)
Erscheinungsdatum: 20.09.2019
Ausgabe: RH 389

Neben Neurosis sind die Schweden CULT OF LUNA wohl DIE Postcore-Kapelle des Planeten. Seit mehr als 20 Jahren lotet das Kollektiv um Johannes Persson sämtliche Grenzen der harten Rockmusik aus, von krachend-brutal über wunderschön-verträumt bis hin zu experimentell-ausufernd. Dabei ist man stets darauf bedacht, Songs und Musik fließen zu lassen. „A Dawn To Fear“ ist das erste Full-length-Album seit dem ´13er Mammutwerk „Vertikal“ (das Kollaborationsalbum mit Julie Christmas und diverse Live/Compilation-Scheiben ausgenommen) und ein funkelnder Stern in der Diskografie der Nordmänner. Die siebte COL-Studioscheibe kommt sehr organisch rüber, die Songs wirken basischer, und auf elektronische Spielereien wird diesmal weitgehend verzichtet. Dabei rollen COL abermals einen breiten Teppich an atmosphärisch packenden Songs aus. Der Titelsong als Ruhepol entführt in mystische Gefilde, während es beim Opener ´The Silent Man´ in typischer COL-Manier groovt und kracht und ein „Somewhere Along The Highway“-Feeling aufkommt. Es sind diese Kontraste, die begeistern und COL zu wahren Meistern ihres Fachs werden lassen. Musik wie ein Trip, von dem man am liebsten gar nicht mehr runterkommen möchte. Gigantisch!

Autor:
Patrick Schmidt
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