Review

Reviews 8.0

CROWBAR

The Serpent Only Lies

Ausgabe: RH 354

Steamhammer/SPV (45:22)
Es ist fast schon Formschinken (Dreiviertelstunde, zehn Songs) vom CROWBAR-Fließband, das natürlich meistens langsam läuft, aber der Teufel steckt diesmal im Detail der Rezeptur. Oberbart Windstein rückt von der vorhersehbaren Methode ab, die er auf dem letzten Album zu stark ausreizte, und schrieb für „The Serpent Only Lies“ keine beliebigen Stücke nach dem Hart/zart-Schema. 2016 verlaufen die Kompositionen nie nach dem gleichen Muster und manchmal sogar nicht mal linear. Selbstverständlich stehen die Refrains immer noch im Zentrum, doch das Drumherum wirkt nicht mehr wie Makulatur nach Schema F, auch weil die flotten Hardcore-Parts selten gesondert stehen, sondern auf natürliche Weise mit dem Rest verwoben werden. Dass man dem Frontmann seine vertonte Psychotherapie zudem immer noch abkauft, ist ein kleines Plus. So lässt sich der 30. Geburtstag demnächst feiern!

Autor:
Andreas Schiffmann

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