Review

Reviews 6.0

CONDUIT 2

Ausgabe: RH 290

Wo beginnt ein Alien mit der Invasion der Erde? Natürlich in den USA, und zwar direkt in Washington. Michael Ford, der Protagonist aus dem ersten Teil, versucht noch immer, der Alien-Verschwörung Einhalt zu gebieten. Als kleine Hilfe hat er dabei seinen Kumpel Prometheus in der Tasche. Dieser ist zwar ebenfalls ein Alien, aber einer von der netten Sorte. In „The Conduit“ opferte er sich, indem er seinen Geist in das alles sehende Auge, genannt ASA, übertrug. Mit diesem kann man in eine düsterere Ansicht der Umgebung wechseln und spezielle Informationen und Wandschmierereien finden, für die es dann Bonuspunkte gibt.

Die Steuerung mit dem Wii-Controller ist zu Beginn gewöhnungsbedürftig, aber schnell erlernbar. Lediglich die ASA-Benutzung nervt auf Dauer. Bereits im zweiten Abschnitt des Spiels bekommt man einen Kampfanzug mit diversen Aufrüstmöglichkeiten; „Crysis“ lässt grüßen.

„Conduit 2“ bietet neben der lahmen Hauptstory einen Mehrspieler-Part mit zwölf Maps und etlichen Spielmodi. Hier holt das Spiel einiges an Punkten raus, auch wenn durch die teilweise sehr matschigen Texturen Freund und Feind nur schwer auseinanderzuhalten sind.

Autor:
Kai Sorge

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