Review

Reviews 7.0

COHEED AND CAMBRIA

The Unheavenly Creatures

Ausgabe: RH 377

Roadrunner/Warner (79:28)
Mit „The Unheavenly Creatures“ kehren COHEED AND CAMBRIA zu ihrer „Amory Wars“-Saga zurück, doch musikalisch können die New Yorker erneut nicht an ihre Sternstunden anknüpfen. Der nur noch leicht angeproggte Alterna-Rock wird zwar oft von guten, harten Gitarrenriffs angetrieben, verliert sich aber zu häufig in seifigen Gesangsmelodien. Manchmal passt der epische Düsterpop-Touch sogar ganz wunderbar, ´The Pavilion (A Long Way Back)´ erinnert beispielsweise ein bisschen an die besseren Stücke von My Chemical Romance. Auch die brachiale Modern-Metal-Nummer ´True Ugly´ und das mit einer kleinen Slayer-Verneigung beginnende ´Black Sunday´ wissen zu gefallen, doch der Großteil der viel zu langen Scheibe klingt in melodischer Hinsicht allzu beliebig. Das auf Hit getrimmte Titelstück nervt sogar schon nach dem dritten Durchlauf, und mit ´Lucky Stars´ endet das Album schmerzhaft cheesy.

Autor:
Michael Rensen
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