Review

Reviews 7.0
Modern Metal

BRING ME THE HORIZON

Amo

Label: RCA/Sony
Dauer: 51:54
Ausgabe: RH 382

Ihre Metal- und Deathcore-Tage haben BRING ME THE HORIZON mit ihrem sechsten Longplayer „Amo“, einem Konzeptalbum über das Thema Liebe, endgültig hinter sich gelassen. Mit noch mehr Elektro- und Pop-Elementen ausgestattet als auf dem Vorgänger „That´s The Spirit“, sind es im Grunde nur noch die verzerrten Gitarren, die an die frühen Schaffenstage erinnern. Scheuklappenfreie Hörer sollte das aber nicht stören, denn das britische Quintett klingt heutzutage vielfältiger und experimenteller denn je. Breakbeats, Sprechgesang und Soundteppiche, die an die Electronic Dance Music der aktuellen Mainstream-DJs erinnern, lockern die 13 Tracks auf, sind teilweise aber auch unzugänglicher als die Lieder der bisherigen Diskografie. Wer sich BRING ME THE HORIZON mit noch mehr Elektro-Vibe, Spoken Vocals und Pop vorstellen kann, dem könnte „Amo“ - angeführt von den stärksten Songs ´Mantra´ und ´Wonderful Life´ (mit Dani Filth von Cradle Of Filth!) - gefallen. Fans des klassischen BMTH-Sounds dürften mit der neuen Veröffentlichung allerdings ein wenig fremdeln.

Autor:
Conny Schiffbauer

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