Review

Reviews 8.0

BOMBUS

Repeat Until Death

Ausgabe: RH 346

Turbonegro, Poison Idea und so weiter: BOMBUS haben wohl dieselben Einflüsse wie Kvelertak, also die Band, mit der sie seit mindestens drei Jahren, seit dem 2013er Album „The Poet And The Parrot“, ständig in einen Topf geworfen werden - was sie kolossal nervt. Dabei gibt es weiß Gott peinlichere Vergleiche, und es ist ja auch nicht wirklich falsch, denn ähnlich wie die Norweger sind auch die Schweden dabei, einen eigenen Stil zu etablieren, der Punk-Vibes mit eher Neunziger-mäßigem Metal-Riffing verbindet, was das Ganze zu einer Art Thinking-Man´s-Rotzrock macht, der in seinen besten Momenten zumindest ein bisschen so klingt, als würden Entombed juvenile Voivod simplifizieren, nur mit mehr tanzbarem Punch (Ex-Stillborn/Mary-Beats-Jane-Drummer Peter Asp hat´s drauf). Hinten raus wird „Repeat Until Death“, produktionstechnisch klar eine 2016er und keine 1976er, ´86er oder ´96er Platte, ein wenig austauschbarer, aber die ersten fünf Songs sind eine kleine Wucht - mit dem geschmackvollen Lead-Break in ´Head Of Flies´ als bestem Moment und den Crossover-Hits ´Rust´ und ´Deadweight´ als knallendsten Gesamtanmutungen. Hier ist zwischen den Stühlen zweifellos ziemlich weit vorne.

Autor:
Boris Kaiser

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