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BLOOD BY DAYS

Throughout The Years

Ausgabe: RH 370

Vom Bandnamen bis zum Artwork riecht hier alles nach düsterem Metalcore. Und tatsächlich haben die Siegener einiges aus dieser Szene in ihren Sound integriert (fette Simpelriffs, wuchtiges Midtempo, Beatdowns, Gangshouts etc.), packen aber eine deutliche Dosis Rap obendrauf. Hardcore und HipHop vertragen sich schon seit Jahrzehnten, wirken aber ohne den (nur selten authentischen, aber doch immer irgendwie coolen) US-Ghetto-Beigeschmack oft etwas bieder. BLOOD BY DAYS hingegen lassen das Dicke-Hose-Gangbanger/Whigger-Gehabe weitgehend außen vor, packen auch mal harmonischen Cleangesang aus und zeigen, dass doch nicht alles kacke war, was stilistisch in den Neunzigern wurzelt. Speziell die deutschsprachigen Tracks funktionieren picobello. Ziemlich phatter Scheiß, erstklassig präsentiert (gibt´s als professionelle CD und schicke weiße Vinyl-Edition) und mit druckvollem Kohlekeller-Sound. Respekt!
* Kontakt: www.facebook.com/bloodbydays

Autor:
Jan Jaedike

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