Review

Reviews 8.5

BLACKSTAR

Barbed Wire Soul

Ausgabe: RH 125

So eine geile Scheiblette hätte ich den ehemaligen Carcass-Recken Jeff Walker (bass & vocals), Carlo Regadas (leadguitar) und Ken Owen (drums), die mittlerweile - verstärkt durch Ex-Cathedral-Gitarrero Mark Griffiths - unter dem Namen BLACKSTAR firmieren, trotz ihres starken '93er Albums "Heartwork" nie und nimmer zugetraut. Kein Wunder, daß es sich der in letzter Zeit mächtig gefragte Ausnahmeproducer Colin Richardson (u.a. Machine Head, Overkill, Napalm Death & The Exploited) nicht nehmen ließ, den elf ausnahmslos empfehlenswerten Tracks von "Barbed Wire Soul" im bekannten Liverpooler Parr Street Studio den letzten Schliff zu verpassen. Zumal es das Quartett wie kaum eine zweite Band versteht, den Spirit der späten 70er und frühen 80er unbeschadet in die 90er zu transportieren. Soll heißen: BLACKSTAR haben trotz des massiven Gebrauchs äußerst traditioneller Rock & Metal-Riffs einen stets originell-erfrischenden, zeitgemäß-aggressiven Sound kreiert. Dafür sorgen neben den gewohnt derben Vocals aus der Kehle von Basser Jeff die zahlreichen effektiven Grooves, die Songs wie 'Smile', 'Sound Of Silence', 'New Song' oder 'Waste Of Space' einen hohen Wiedererkennungswert verleihen. Glaubt mir: Dieses Album ist cooler als jede Hundeschnauze und rockt wie Sau!

Autor:
Buffo Schnädelbach

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