Review

Reviews 8.0

BLACK TRIP

Shadowline

Ausgabe: RH 340

Steamhammer/SPV (41:31)
Obwohl die zahlreichen weiteren (Ex-)„Arbeitgeber“ der Beteiligten (u.a. Enforcer, Nifelheim, Necrophobic, Krux, Entombed und Dismember) anderes vermuten lassen, sind BLACK TRIP bereits seit ihrer ersten 7“-Single von 2012, „Tvá? ?ábla“, deutlich mehr als lediglich „die Rockband von...“, nämlich eines der am höchsten springenden Pferde im proppenvollen Retro-Stall nicht nur unter schwedischer Flagge. Als ihr Full-length-Debüt „Goin´ Under“ 2013 in ihrem Heimatland und 2014 im Rest der Welt erschien, war die trotz etwas metallischerer Schärfe im eigenen Haus stilistisch vergleichbare Konkurrenz mit z.B. The Dagger und Robert Pehrsson´s Humbucker groß, diesmal sieht´s nicht anders aus. Dass Peter Stjärnvind, Joseph Tholl & Co. trotzdem zu keiner Sekunde Gefahr laufen, ihren Platz in der ersten Reihe zu verlieren, ist natürlich nicht nur der geschmackvoll warmen Produktion von Nicke Andersson und dem auch optisch stimmigen Gesamtbild zu verdanken, sondern vor allem dem einmal mehr zwar stets unaufgeregten, gleichzeitig erwähnenswert höhepunktreichen Songwriting, höre das eröffnende Shitkicker-Trio ´Die With Me´, ´Danger´ und ´Shadowline´, den B-Seiten-Opener ´Clockworks´ oder das knackige ´Subvisual Sleep´ mitsamt seinem geklauten ´Big City Nights´-Riff. Ergo: Die Zielgruppe, Fans von Thin Lizzy, MSG und der NWOBHM, aber auch von unpunkigen Hellacopters, wird erneut bedient, Mission ein weiteres Mal erfüllt. Mein Tipp: BLACK TRIP!

Autor:
Boris Kaiser

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