Review

Reviews 8.5

BLACK STONE CHERRY

Between The Devil And The Deep Blue Sea

Ausgabe: RH 289

Roadrunner/Warner (41:58)

Album Nummer drei von Kentucky´s Finest und damit das, das idealerweise den endgültigen Durchbruch bringen soll. Zusammen mit diversen Songwritern haben BLACK STONE CHERRY monatelang an den zwölf Songs von „Between The Devil And The Deep Blue Sea“ gefeilt und dabei die stilistische Marschroute des Vorgängers „Folklore And Superstition“ beibehalten. Soll heißen: Einmal mehr kombiniert das Quartett Southern- mit Classik-Rock-Einflüssen und beweist ein sicheres Händchen für kommerzielle Refrains mit Langzeitwirkung. Dass man dabei mehr als einmal in die Gefilde von Nickelback & Co. vordringt (´White Trash Millionaire´, ´In My Blood´, ´Stay´), wird Puristen wenig erfreuen, könnte BLACK STONE CHERRY aber - vorausgesetzt, eine dieser Nummern avanciert wirklich zum Radiohit - einige Sprossen der Karriereleiter überspringen lassen.

Dass die Band nach wie vor herzerfrischend rocken kann, beweist sie mit knallhartem Material der Marke ´Change´, ´Killing Floor´ (die beste Alice-In-Chains-Nummer, die Alice In Chains nie geschrieben haben, von einem gigantischen Refrain gekrönt) oder dem heftig krachenden ´Such A Shame´. Führt man sich das junge Alter der Band und die Tatsache, dass man bisher mit jedem Album feinste Qualität abgeliefert hat, vor Augen, darf man auf den zukünftigen Werdegang der Jungs gespannt sein. Mit „Between The Devil And The Deep Blue Sea“ gelingt es ihnen jedenfalls erneut, Classic-Rock-Fans, Southern-Traditionalisten und Hardrock-Connaisseure gleichermaßen in ihren Bann zu ziehen.

Autor:
Thomas Kupfer

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