Review

Reviews 7.5

BLACK SPACE RIDERS

Amoretum Vol. 2

Ausgabe: RH 375

Black Space/Cargo (67:18)
Mit Schubladen haben es die in Münster ansässigen BLACK SPACE RIDERS noch nie gehabt. Erlaubt ist bei den ausgeprägten Nonkonformisten, was Spaß macht, solange es sich irgendwie unter dem stilistischen Oberbegriff Psychedelic Rock einsortieren lässt. Wobei das Quintett diesen Begriff recht eigenwillig interpretiert, zunehmend mit einer Unmenge an musikalischen Einflüssen experimentiert und seinen Songs überraschende Wendungen (und manchmal auch Irrungen) im Dutzend spendiert. „Amoretum Vol. 2“ ist das bisher wohl radikalste Album der Band, ein gut einstündiger wüster Cocktail aus Postrock, Punk, Psych, Disco, poppig unterkühlten Bowie-Momenten, ruppigem Metal, meditativen Einschüben und Groove, der sich auf Anhieb kaum (be)greifen lässt, aber bei jedem Durchlauf neue Facetten und Details offenbart. Bestes Beispiel dafür ist der knapp 13-minütige Albumcloser ´The Wait Is Never Over´, der als Dubstep-Nummer beginnt, dann rockig wird und unheilvoll ausklingt. Kann man machen.

Autor:
Thomas Kupfer
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