Review

Reviews 8.5

BIOHAZARD

Reborn In Defiance

Ausgabe: RH 297

Nuclear Blast/Warner (55:04)

Das mit viermonatiger Verspätung veröffentlichte Comeback im Original-Line-up - Bassist/Sänger/Pornodarsteller Evan Seinfeld hat die Band zwischenzeitlich wieder verlassen - wird polarisieren, keine Frage. Dabei müssen aber auch Kritiker den Hardcore-Pionieren aus New York attestieren, dass „Reborn In Defiance“ ein mutiges Album ist. Anstatt die Erfolgsformel von „Urban Discipline“ oder „State Of The World Adress“ eins zu eins zu kopieren, betreten BIOHAZARD auf ihrem von Toby Wright (u.a. Slayer, Kiss, Korn, Alice In Chains) produzierten neunten Longplayer mit schleppenden, deutlich metallischeren Nummern wie ´Decay´, ´Killing Me´, ´Waste Away´, den balladesken ´Vows Of Redemption´ und ´You Were Young´ und ganz besonders dem finalen ´Season In The Sky´, einem ruhigen Instrumental mit Outro-Charakter, ein Stück weit Neuland, ohne ihre alten Fans dabei zu vergessen. Die kommen bei Abrissbirnen wie ´Vengeance Is Mine´, ´Reborn´, ´Skullcrusher´ oder ´Never Give In´ voll auf ihre Kosten, mit denen BIOHAZARD ihr gewohntes Terrain zwischen groovigem Hardcore vom alten Schrot und Korn, flottem Metal und Rap/HipHop (Vocals) routiniert beackern.

Autor:
Buffo Schnädelbach

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