Review

Reviews 8.5

BILLY TALENT

Dead Silence

Ausgabe: RH 304

BONUSBOMBE

Warner (53:56)

Nimmt man mal als naturgegeben hin, dass BILLY TALENT das unglaubliche Energielevel ihrer ersten beiden Alben nie wieder erreichen werden (so dermaßen irre schreien kann auch ein Ben Kowalewicz auf Dauer nicht), ist „Dead Silence“ ein grandioses Album geworden. Variantenreicher und mit mehr Durchschlagskraft als auf „III“ schütteln sich die Kanadier einen Hit nach dem anderen aus dem Ärmel, ohne sich selbst zu wiederholen oder sich zu sehr in ihrer ganz eigenen Klangwelt - Hardcore-Roots treffen auf verschwitzten Rock und stadionkompatible Refrains - einzuigeln. Neben typischen, musikalisch und textlich fabelhaften BILLY TALENT-Überfallkommandos wie ´Viking Death March´, ´Running Across The Tracks´, ´Dead Silence´ und den Oberkrachern ´Surprise Surprise´ und ´Man Alive!´ gelingt auch Abseitigeres wie das fast schon Foo-Fighters-artige ´Stand Up And Run´ oder das Midtempo-Epos ´Swallowed Up By The Ocean´. Verbiegen müssen sich BILLY TALENT dafür nicht. Ian D´Sa setzt seine grandiosen Gitarrenzaubereien etwas songdienlicher als in der Vergangenheit ein, die Gesänge wurden ein wenig vielseitiger arrangiert, und schon brilliert die Band auch in bislang eher stiefmütterlich behandelten Territorien.

Autor:
Michael Rensen

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