Review

Reviews 8.0
Heavy Metal

BIFF BYFORD

School Of Hard Knocks

Label: Silver Lining/Warner
Dauer: 51:59
Erscheinungsdatum: 21.02.2020
Ausgabe: RH 394

Ein Soloalbum zu seiner nordenglischen Herkunft sollte es sein, aber über weite Strecken klingt „School Of Hard Knocks“ wie eine typische Saxon-Platte. Schlimm ist das nicht. ´Welcome To The Show´ und der Titeltrack wären tatsächlich Höhepunkte im Katalog der britischen Stahl-Schmiede, während Biff und seine Mannen bei ´Pedal To The Metal´, ´Hearts Of Steel´ und ´Worlds Collide´ lustvoll dem harten, rifforientierten Metal frönen. Im History-Track ´The Pit And The Pendulum´ darf sich Opeth-Gitarrist Fredrik Åkesson bei ein paar vertrackten Prog-Passagen austoben, und dem britischen Volkslied ´Scarborough Fair´ (bekannt durch Simon & Garfunkel) verpasst er ein mehrstimmiges Solo. „School Of Hard Knocks“ ist also im Wesentlichen eine Erweiterung der Saxon-Formal, weniger ein Bruch mit dem Hauptwerk, was bei einem Charakter wie Byford hätte spannend werden können. Dafür bietet das Album Qualität bis zum Schluss, wenn der Sänger in dem Wishbone-Ash-Cover ´Throw Down The Sword´, der Liebeserklärung ´Me And You´ und dem philosophisch angehauchten ´Black And White´ noch kleinere Einblicke in sein Seelenleben gewährt.

Autor:
Holger Stratmann
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