Review

Reviews 8.0

BELOW

Across The Dark River

Ausgabe: RH 323

Metal Blade/Sony (45:29)

Super Bandname für ´ne Doom-Band! Wobei BELOW nicht allzu viel mit dem meisten zu tun haben, das (egal, wie man das findet) momentan in diese Genre-Kiste verfrachtet wird, denn ihre Herangehensweise ist eine straight metallische, der schwedische Fünfer, der bereits mit Demo und Split-Single einigen Staub im Underground aufwirbeln konnte und auch schon auf dem „Hammer Of Doom“ gezockt hat, bezieht sich eigenen Worten zufolge vor allem auf Klassisches wie Candlemass´ „Nightfall“ und Black Sabbaths „Headless Cross“. Manchmal wünschte man sich beim Hören der acht Songs dieses Debüts etwas mehr Schmutz und Dreck, die eine oder andere kleine Abartigkeit, irgendwas Subversives, das dem Ganzen eine nachhaltigere Tiefe verleiht, aber Supporter schmeichelnder Melodien, die bei der langsamsten Spielart des Metal neben den Erwähnten (bei Candlemass würde ich eher „Tales Of Creation“, vielleicht sogar „Chapter VI“ nennen) vor allem Truppen wie Veni Domine, Memento Mori und Memory Garden goutieren, dürfen das gerne anders sehen. Die komplette Dreiviertelstunde unterschreitet nie ein äußerst hohes Gesamtniveau, die unwiderstehlichsten Hooks liefern die beiden Anspieltipps ´Bid You Farewell´ und ´Mare Of The Night´.

Autor:
Boris Kaiser

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